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Moderates Ausdauertraining stärkt das Immunsystem

Saarbrücken Regelmäßiges Ausdauertraining bringt die körpereigene Immunabwehr in Schwung.

Markus Wanjek von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken empfiehlt zum Beispiel Joggen und (Nordic-) Walking an der frischen Luft.

Eine Alternative ist Indoor-Training am Radergometer, auf dem Crosstrainer oder Laufband beziehungsweise mit einem Rudergerät. «Das hilft, infektfrei auch durch besonders 'gefährliche' Jahreszeiten zu kommen und so gesund ins Frühjahr zu starten», sagt er. Wichtig sei dabei - wie bei jeder Form des körperlichen Trainings -, die Intensität der eigenen Leistungsfähigkeit anzupassen.

Die gestärkte Immunabwehr und verbesserte Funktion bestimmter Immunzellen führt dazu, dass nachgewiesenermaßen die Infektrate der oberen Atemwege, vermutlich aber auch die allgemeine Infektanfälligkeit, gesenkt wird. «Besonders Menschen, die über eine erhöhte Infektanfälligkeit klagen, profitieren daher besonders von einem regelmäßigen, moderat intensiven Ausdauertraining», erläutert der Diplom-Sportlehrer. «Ein zu intensives, zu umfangreiches und erschöpfendes Ausdauertraining mit nicht ausreichenden Erholungsphasen bewirkt allerdings Gegenteiliges.» Es könne das Immunsystem vorübergehend schwächen und unter anderem die Infektanfälligkeit erhöhen.

Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement: www.dhfpg.de

dpa-infocom


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