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Gross' gutes Gespür: VfB siegt dank Marica

Stuttgart Dank des Gespürs von Trainer Christian Gross ist dem VfB Stuttgart die erhoffte Trotzreaktion auf die Champions-League-Demontage von Barcelona gelungen.

Der Schweizer hatte vor dem 2:0 (1:0) gegen Hannover 96 an den «Stolz» seiner Spieler appelliert und Ciprian Marica gebracht.

Und prompt erzielte der Stürmer aus Rumänien beide Tore (36./54.). «Das war die einzige und richtige Antwort, die wir nach so einem 0:4 geben konnten», sagte Gross. «Wir haben vor allem mental eine gute Leistung gezeigt.» Durch diesen Sieg können die Stuttgarter in der Fußball-Bundesliga weiter auf einen Europa-League-Platz hoffen. «Wir haben noch schwere Gegner und sind abhängig von den Anderen. Aber es ist doch klar, dass wir alles geben werden», sagte Manager Horst Heldt.

Für die völlig enttäuschenden Gäste war die Niederlage ein neuer Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg. Nach zuvor zwei Siegen in Serie hat der Tabellen-16. nun wieder den punktgleichen SC Freiburg im Nacken. «Für mich ist dieses Spiel eine Riesen-Enttäuschung. Unser Auftritt hatte nichts mit dem Kampf um den Klassenerhalt zu tun», sagte Trainer Mirko Slomka. Er hatte sich in Stuttgart einiges ausgerechnet, «weil wir nach dieser Woche frischer auf den Platz gehen konnten als der VfB. Aber dann haben wir keine Leidenschaft und Emotion gezeigt».

Dabei taten sich die Stuttgarter lange Zeit schwer. Hannover zog sich weit zurück und lauerte nur auf Konter. Aber der VfB fand dagegen anfangs kein Mittel. Nach 23 Minuten gab es sogar erste Pfiffe ob dieser Einfallslosigkeit, gefährlich wurde es nur, wenn Stuttgart ganz selten einmal schnell über die Flügel angriff. Marica bekam so schon gleich zu Anfang seine erste gute Chance (2.), in der 36. Minute traf er nach einer Flanke von Alexander Hleb dann auch ins Tor. «Für ihn freut es mich sehr», sagte Gross. Der Trainer hatte dem Rumänen den Vorzug vor Cacau gegeben, «weil wir vorne aggressiv draufgehen wollten und dafür einen frischen Mann brauchten».

Hannover stand in der Defensive kompakt und gestattete dem VfB nur wenig Spielraum. Das Spiel nach vorne vergaß der Abstiegskandidat dabei aber völlig. In der vierten Minute säbelte Didier Ya Konan vor dem leeren Tor über den Ball. Mehr passierte bei 96 nicht. Der vom VfB Stuttgart ausgeliehene Elson wurde als Ideengeber und Energiebündel schmerzlich vermisst. Aber ausgerechnet vor dem Spiel in seiner eigentlichen sportlichen Heimat hatte sich der Brasilianer am linken Knie verletzt. «Das ist besonders ärgerlich», sagte Slomka.

Zur Pause brachte er mit Hanno Balitsch und Steven Cherundolo zwei neue Kräfte, aber besser wurde Hannovers Spiel dadurch nicht. Für ein Team, das im Abstiegskampf jeden Punkt benötigt, tat 96 zu wenig. «In Stuttgart kann man verlieren, aber es kotzt mich an, dass wir ihnen nicht einmal wehgetan haben», sagte Arnold Bruggink. Maricas 2:0 machte alles klar, anschließend genügte dem VfB eine mäßige Leistung, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Von Sebastian Stiekel, dpa

dpa-infocom


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