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1:2 in Frankfurt: Bayern-Rückschlag kurz vor Ende

Frankfurt/Main Der FC Bayern München hat sich nach zuletzt 19 Bundesliga-Spielen ohne Niederlage bis auf die Knochen blamiert und im Titelkampf einen herben Rückschlag erlitten.

Bei Eintracht Frankfurt unterlag der Tabellenführer trotz der frühen Führung durch Fußball-Nationalstürmer Miroslav Klose (6. Minute) und wurde dabei für sein lässiges Spiel bestraft. Die eingewechselten Juvhel Tsoumou (87.) und Martin Fenin (89.) drehten das Spiel vor 51 500 Zuschauern in der ausverkauften Commerzbank Arena auf den letzten Drücker - und das vier Tage vor dem Halbfinal-Schlager im DFB-Pokal auf Schalke. «Man kann sagen, das war verdient für Eintracht Frankfurt, aber wir haben das Spiel selbst weggegeben. Und das ist sehr schade», meinte Trainer Louis van Gaal.

Die Frankfurter wurden für ihren mutigen Auftritt gegen den Champions-League-Viertelfinalisten doch noch belohnt. «Wir haben uns endlich mal nicht ins Hemd gemacht in so einem Spiel», meinte Coach Michael Skibbe triumphierend. «Das haben wir uns heute einfach verdient, das haben wir uns erkämpft und erspielt.»    

Für van Gaal war der Knackpunkt der Partie, als er in der 80. Minute seinen verletzten Abwehrchef Daniel van Buyten rausnehmen musste. Der Belgier schied mit einer Prellung des Jochbeins und der Augenhöhle aus. «Ich denke, das war ein Wechsel zu viel», meinte der Bayern-Trainer. Die Münchner mussten ohnehin ohne ihre verletzten Asse Franck Ribéry, Martin Demichelis, Mario Gomez und Ivica Olic auflaufen. Bei der Eintracht fehlten die gesperrten Maik Franz, Patrick Ochs und Selim Teber sowie die «Patienten» Ioannis Amanatidis, Nikos Liberopoulos und Zlatan Bajramovic. Dafür rannten sich die Jungprofis wie Marcel Heller und Sebastian Jung die Lunge aus dem Leib.

Es dauerte jedoch keine Minute , da hatte Torjäger Arjen Robben bereits die Abwehr der Hessen hinter sich gelassen: Sein Schuss landete aber genau in den Armen von Torwart Oka Nikolov. Am Führungstor der Gäste war der Niederländer indirekt beteiligt, weil er - im passiven Abseits stehend - Nikolov irritierte und Klose auf Zuspiel von Kapitän Mark van Bommel einschießen konnte - das zweite Saisontor des Nationalspielers.

Die Eintracht versteckte sich aber vor dem übermächtigen Gegner nicht, spielte munter mit und vergab Mitte der ersten Halbzeit gleich vier dicke Chancen: Zweimal zeigte sich der Ex-Schalker Halil Altintop in aussichtsreicher Position zu unentschlossen, einmal rettete Daniel van Buyten nach einem Kopfball auf der Torlinie. Und dann rettete Schlussmann Jörg Butt mit den Fingerspitzen bei einem Kopfball von Benjamin Köhler.

Der Rekordmeister machte kaum Anstalten, das Spiel an sich zu reißen und verwaltete nur die Führung: Zu lethargisch traten Bastian Schweinsteiger und Co. auf, ohne Ideen und Angriffsschwung. Auch nach der Pause durfte sich der FC Bayern bei Butt bedanken. Nach einem Heber von Youngster Sebastian Jung konnte er den Ball gerade noch über die Latte lenken (49.). Pirmin Schwegler und Caio per Freistoß vergaben dann weitere Chancen der Frankfurter, die die Münchner nach wie vor unter Druck setzten. Auf der Gegenseite war von Superstar Robben kaum etwas zu sehen, sein Angriffspartner Klose rieb sich wenigstens in Zweikämpfen auf. Von Ulrike John und Detlef Rehling, dpa

dpa-infocom


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