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Rangnick trauert Sieg nach - Ärger mit Eduardo

Nürnberg Nullnummer beim 1. FC Nürnberg - aber für Ralf Rangnick war das torlose Remis beim «Club» eine gefühlte Niederlage.

«Wir fahren mit einem hochverdienten Punkt heim, aber ich hätte gerne drei Zähler mitgenommen», sagte der Trainer von 1899 Hoffenheim.

«Wenn man drei hundertprozentige Chancen hat, muss man gewinnen». so Rangnick weiter- Seine Mannschaft verspielte vor 40 421 Zuschauern durch leichtfertige Chancenverwertung den Sieg, holte nach zwei Niederlagen in Folge aber wieder einen Punkt. Der vor allem in der Offensive maßlos enttäuschende FCN war mit der Punkteteilung zufrieden. «Ich bin ein glücklicher Trainer, denn wir hätten auch verlieren können», sagte FCN-Coach Dieter Hecking, der zum 250. Mal bei einem Bundesligaspiel auf der Trainerbank saß.

Von einem Rückschlag im Abstiegskampf nach zuvor zwei Siegen wollten die seit fünf Spielen ungeschlagenen Nürnberger nicht reden. «Man darf nicht immer zu viel erwarten. Dieser eine Punkt könnte am Ende entscheidend sein», meinte Nürnbergs Bayern-Leihgabe Andreas Ottl. Für Ärger bei 1899 sorgte Carlos Eduardo. Nach seiner Auswechslung in der 87. Minute verschwand der Brasilianer in der Kabine, ohne seine Kollegen auf der Bank abzuklatschen. «Das war ein Zeichen von mangelndem Respekt gegenüber den anderen. Wir werden das intern klären», sagte Rangnick.

Ohne den verletzten Torjäger Albert Bunjaku konzentrierte sich der «Club» zunächst auf Ordnung in den eigenen Reihen und verzichtete auf Offensivaktionen. Auch die Hoffenheimer waren in Abwesenheit der Stürmer Chinedu Obasi und Demba Ba (beide verletzt) um Ballsicherung bemüht, hätten aber nach zehn Spielminuten in Führung gehen können. Zuerst rettete FCN-Torwart Raphael Schäfer gegen Vedad Ibesivic, Javier Pinola kratzte einen Schuss von Sejad Salihovic mit der Brust von der Torlinie, und im letzten Versuch scheiterte Carlos Eduardo an der Querlatte des Nürnberger Kastens.

Ähnlich prickelnde Strafraumszenen gab es bis zur Halbzeit der dürftigen Partie keine mehr. Nürnberg fehlte im Spiel nach vorne die Präzision, die Franken schossen bis zum Pausentee ganze dreimal aufs gegnerische Tor. Die spielfreudigeren Hoffenheimer fanden trotz einiger kreativer Momente des Brasilianers Carlos Eduardo keine Lücke in der FCN-Abwehr. Auch nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung keinen Deut besser - die Angst vor einer Niederlage schien beide Teams in ihren Aktionen zu lähmen.

Die klareren Möglichkeiten besaßen aber weiterhin die Gäste. Ibisevic hatte in der 58. Minute nach einem Fehler von Verteidiger Andreas Wolf die Führung auf dem Fuß, doch der völlig frei stehende Bosnier scheiterte zweimal kläglich an Schäfer. Nürnberg kam auch mit den eingewechselten Marek Mintal, Angelos Charisteas und Isaac Boakye zu keiner echten Torchance und musste am Ende des schwachen Spiels mit dem Punkt zufrieden sein. Von Gerd Münster, dpa

dpa-infocom


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