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Lautern mit Nullnummer - FCA in Aufstiegsform

München Der 1. FC Kaiserslautern hat im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga beim Schlagerspiel in Düsseldorf einen glücklichen Punkt erkämpft.

Vor dem «Spiel des Jahres» hat der FC Augsburg seine Hausaufgaben erfolgreich erledigt - und Michael Thurk trifft wieder.

Der Tabellenführer kam im Spiel bei Fortuna Düsseldorf nicht über 0:0 hinaus. Vor 35 100 Zuschauern in der Esprit-Arena bestimmten die beiden Abwehrreihen die Partie. Trotz des verpassten Sieges hat der Spitzenreiter aus der Pfalz weiterhin eine komfortable Position mit sechs Punkten Vorsprung auf den dritten Tabellenplatz, der für die Relegation berechtigt. Die Aufstiegschancen der Düsseldorfer haben sich bei nunmehr sieben Punkten Rückstand zum dritten Rang reduziert.

«Wir haben einen Punkt dazubekommen - den müssen wir jetzt nehmen», sagte Fortuna-Trainer Norbert Meier, der seiner Mannschaft «ein großes Kompliment» machte. «Wegen der Chancen in der zweiten Halbzeit hätten wir es verdient gehabt, das Spiel zu gewinnen.» Auch Meiers Kollege Marco Kurz war mit dem Punkt durchaus zufrieden. «Ich denke, dass wir hier eine hervorragende erste Halbzeit gespielt haben und dass es ein verdienter Punktgewinn war», meinte der FCK-Coach.

Drei Tage vor dem Pokal-Halbfinal-Hit bei Werder Bremen wehrte der FCA mit dem 3:1 gegen Schlusslicht Rot Weiss Ahlen den Angriff des FC St. Pauli ab und hat im Duell um den zweiten Aufstiegsplatz wieder die Nase vorn. Spannung herrscht auch im Tabellenkeller, wo sich sechs Mannschaften einen erbitterten Kampf um den Klassenverbleib liefern. Der FSV Frankfurt, der zuvor sieben Spiele ungeschlagen war, muss nach dem 1:2 bei 1860 München weiter zittern. Djordje Rakic und Alexander Ludwig machten den dritten Sieg der «Löwen» in Folge perfekt. «Wir haben das Niveau der letzten Wochen nicht zeigen können», sagte FSV-Trainer Hans-Jürgen Boysen, dem die Niederlage in vieler Hinsicht wehtat. Torwart Patric Klandt und Jürgen Gjasula kassierten jeweils die fünfte Gelbe Karte und sind in Berlin gesperrt.

In Oberhausen sorgte Torschütze Ronny König beim 1:0 über den Karlsruher SC für Erleichterung bei den Rot-Weißen, die den Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf sieben Punkte ausbauten. «Wir können es aus eigener Kraft schaffen», sagte RWO-Torwart Sören Pirson. Keine Tore fielen in Berlin, wo Aufsteiger 1. FC Union nach der Nullnummer gegen Alemannia Aachen seit vier Spielen sieglos ist und Trainer Uwe Neuhaus Druck macht: «Wir brauchen 40 Punkte, erst dann sind wir gesichert».

Der zuvor neun Spiele sieglose FC Hansa Rostock hat sich mit dem 3:1-Befreiungsschlag gegen Duisburg etwas Luft verschafft. «Für ausgelassenen Jubel besteht kein Anlass, eben so wenig, wie es zuletzt keinen Grund für einen Totentanz gab», sagte der neue Hansa-Coach Marco Kostmann. Auch TuS Koblenz machte mit dem 2:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth Boden gut.

Der FC Augsburg, der im Pokal mit Freiburg und Köln zwei Erstligaclubs ausschaltete, hat trotz des Knüllers am 23. März in Bremen den Aufstieg nicht aus den Augen verloren. «Ich bin stolz auf meine Mannschaft, wie sie in Unterzahl diesen Sieg eingefahren hat», sagte Trainer Jos Luhukay, dessen Team nach dem Platzverweis von El Akchaoui in der zweiten Halbzeit nur noch zehn Spieler auf dem Feld hatte. Torjäger Thurk meldete sich nach fast 500-minütiger Ladehemmung zurück und erzielte beim 3:1 gegen Ahlen seinen 21. Saisontreffer.

Der hartnäckige Verfolger St. Pauli sieht dem Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem FCA entspannt entgegen. «Wir haben eine klasse Saison gespielt. Die Mannschaft soll sich nicht unter Druck setzen und die letzten Spiele genießen», sagte Trainer Holger Stanislawski nach dem 1:0 bei Energie Cottbus. Von Gerd Münster, dpa

dpa-infocom


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