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Kaiserslautern hamstert Punkte - Fortuna hadert

Düsseldorf Das Polster ist weiter komfortabel, doch über die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga will beim 1. FC Kaiserslautern keiner reden.

«Wir haben noch ein schweres Programm und spucken keine großen Töne», sagte Stefan Kuntz, Vorstandschef der Pfälzer.

Obwohl der Zweitliga-Spitzenreiter dem starken Tabellenvierten Fortuna Düsseldorf beim 0:0 einen Punkt abtrotzen konnte und sechs Zähler Vorsprung auf den dritten Platz aufweist, warnte Kuntz lieber vor zu großen Erwartungen: «Das ist eine Frage des Respekts vor den anderen Mannschaften. Nach vier Jahren in der 2. Liga wissen wir, dass noch einiges passieren kann.»

Gegen 1860 München können die Pfälzer eine weitere Etappe Richtung Aufstieg nehmen. «Wir müssen die Konzentration hochhalten, mit den jetzigen 58 Punkten haben wir ja noch nichts erreicht», erklärte FCK-Schlussmann Tobias Sippel.

In der vergangenen Saison hatte das Team eine gute Ausgangslage in der Rückrunde noch verspielt, doch diesmal wirkt die Mannschaft von Trainer Marco Kurz gefestigter. «Nachlässigkeiten haben wir mit viel Herz und einem Quäntchen Glück wett gemacht. Die Jungs haben sich in die Schüsse geworfen und Teamgeist bewiesen», sagte Kurz, der die Nullnummer nicht als Dämpfer gewertet wissen wollte. Selbst als sich die Fortuna vor 35 100 Zuschauern in der Schlussphase die besseren Torchancen erarbeitete, blieb die mit erst 20 Gegentreffern beste Abwehr der Liga abgebrüht und konnte einen weiteren Punkt hamstern.

Der FCK war zwar das bessere Team, den größeren Aufwand aber betrieben die Hausherren. Vor einem Jahr noch in der 3. Liga am Ball, scheint die Fortuna ihr Limit erreicht zu haben und muss die Hoffnungen auf den «Durchmarsch» langsam zu den Akten legen. «Sieben Punkte Rückstand sind ein Brett, das man erstmal durchbohren muss», meinte Innenverteidiger Jens Langeneke. «Wenn wir in die Kategorie der Spitzenteams wollen, müssen wir viel gnadenloser werden», sagte Düsseldorfs Trainer Norbert Meier. Die Rheinländer bleiben diese Saison zwar im heimischen Stadion unbesiegt, konnten aber auswärts erst elf Punkte sammeln. «Uns fehlt die Kaltschnäuzigkeit, es soll uns aber keiner abschreiben», befand Fortuna-Sportchef Wolf Werner. Von Roland Leroi, dpa

dpa-infocom


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