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30,14 Millionen Dollar für Jordan

USA: Basketballer als Spitzenverdiener

New York (sid) In der deutschen Fußball-Bundesliga spielen derzeit 86 Millionäre, doch das wahre Schlaraffenland für Sportler sind die nordamerikanischen Profiligen. Nach einer Untersuchung der Tageszeitung USA Today kassieren vor allem die Spieler in der Basketball-Liga NBA fürstlich: Dort sind, rein statistisch gesehen, alle Akteure zweifache Dollar-Millionäre. Für die laufende Saison liegt das NBA-Durchschnittsgehalt bei 2,2 Millionen Dollar.

Absoluter Spitzenverdiener in der Saison 1996/97 ist Michael Jordan von den Chicago Bulls mit 30,14 Millionen Dollar, gefolgt von Horace Grant von den Orlando Magic mit 14,86 Millionen Dollar und Reggie Miller (Indiana Pacers) mit 11,25 Millionen Doller. Die Kehrseite der steigenden Top-Gehälter für die Stars: 40 Prozent der NBA-Profis kassieren in dieser Saison teilweise weit weniger als eine Million Dollar.

"Arme" NHL-Profis

Auch in der Baseball-Liga MLB spielen nur Millionäre. Dort liegt das Durchschnittseinkommen bei 1,37 Millionen Dollar. Die 28 MLB-Klubs zahlen in der gerade begonnenen Spielzeit insgesamt 1,06 Milliarden Dollar an Grundgehältern an die Profis aus, was einer Steigerung von 17,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Spitzenverdiener: Albert Belle (Chicago White Sox) mit 10,0, Cecil Fielder (New York Yankees) mit 9,24 und Barry Bonds (San Francisco Giants) mit 8,67 Millionen Dollar.

Unter einer Million Dollar Durchschnittsverdienst lagen zuletzt noch die Spieler in der Eishockey-Liga NHL. 892.000 Dollar betrug dort nach der Saison 1995/96 der Schnitt, Top-Verdiener ist derzeit Mario Lemieux (Pittsburgh Penguins) mit 11,32 Millionen Dollar. Die Football-Liga NFL zahlt am schlechtesten. Dort gab es in der abgelaufenen Saison zwar 360 Millionäre, der Mittelwert lag aber nur bei 795.000 Dollar. Spitzenreiter: Quarterback Troy Aikman (Dallas Cowboys) mit 5,37 Millionen Dollar. Foto: Archiv


Letzte Änderung: 09.04.1997 00:02 von jp