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Auch bei Insolvenz läuft die Ausbildung weiter

Berlin Auch bei einer drohenden Insolvenz haben Azubis den Anspruch, weiter ausgebildet zu werden.

Der Betrieb ist außerdem verpflichtet, ihnen wie zuvor ihre Ausbildungsvergütung zu zahlen.

Das gilt sogar für den Fall, dass das Insolvenzverfahren tatsächlich eröffnet wird. Auch dann hat der Arbeitgeber kein Recht, dem Auszubildenden einfach zu kündigen. Möglich wäre das erst bei einer vollständigen Betriebsstilllegung, berichtet das vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag herausgegebene Magazin «position».

Solange das nicht der Fall ist, hat aber auch der Azubi die Pflicht, dem Betrieb seine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen. Und er ist auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens verpflichtet, die Berufsschule zu besuchen. Schließt der Betrieb und bekommt ein Azubi die Kündigung, sollte er sich möglichst schnell bei der Agentur für Arbeit als arbeitssuchend melden.

Damit lassen sich Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld vermeiden. Endet die Ausbildung kurzfristig, gilt die Regel, dass die Jugendlichen spätestens drei Tage, nachdem sie davon erfahren haben, bei der Agentur erscheinen müssen.

dpa-infocom


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