pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
RZ-Blog  |  Twitter  Mobil&RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Beruf & Bildung     » News     » Recht     » Weiterbildung     » Wie werde ich…?

Stopp für Streit: Radler nicht gesetzlich versichert

Essen Ein Radler verliert seinen gesetzlichen Unfallversicherungsschutz, während er auf dem Arbeitsweg mit einem Autofahrer streitet. Das berichtet die «Neue Juristische Wochenschrift» (Az.: S 5 U 298/08).

In dem Fall vor dem Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen in Essen versperrte ein Mann auf dem Heimweg einem Auto den Weg, um den Fahrer wegen eines vermeintlichen Verkehrsverstoßes zur Rede zu stellen. Der Kläger wurde auf dem Nachhauseweg in der Kölner Innenstadt von einem Pkw-Fahrer in einer Tempo-30-Zone seiner Ansicht nach mehrfach geschnitten.

Er stellte sich daraufhin vor einer Ampel dem Wagen in den Weg und hinderte ihn an der Weiterfahrt. Als Fahrer und Beifahrer ausstiegen, setzte sich der Pkw - offenbar versehentlich - in Bewegung und brach dem Kläger das Waden- und Schienbein. Er musste stationär im Krankenhaus behandelt werden. Nach Ansicht der Richter umfasst der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung für Wegeunfälle solche Unterbrechungen nicht. Der Kläger habe seinen versicherten Heimweg mehr als nur geringfügig unterbrochen und «eigenwirtschaftliche Interessen» verfolgt.

dpa-infocom


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Regioticker
rz lexikon
Energiesparen