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Fit mit Ballett: Kraft für Körper und Seele

Berlin/Hamburg Natalie Portman hat es im Film «Black Swan» vorgemacht: Ballett ist Eleganz, Kraft und Körperspannung.

Doch das traditionsreiche Tanztraining kann mehr, sagt Mona Brandenburg, Tänzerin und Gründerin der Ballettschule «123 Tanzparterre» aus Hamburg.

Wie läuft ein typisches Balletttraining ab?

Brandenburg: «Das klassische Balletttraining hat sich seit dem 17. Jahrhundert kaum verändert. Schon damals folgten die Übungen der Ballettmeister einem festgelegten Ablauf. Nach den Stangenexercises werden die «Übungen in der Mitte», zu denen Sprünge und Drehungen gehören, getanzt. Das Einüben tänzerischer Folgen (enchainements) gehört zu diesem Trainingsabschnitt. Die «Reverence» genannten Abschlussübungen beenden die Stunde. Im Laienbereich wird der Bewegungskanon nach und nach aufgebaut.»

Ein neidischer Blick auf Natalie Portman: Wieso sorgt Ballett für einen solchen straffen Körper?

Mona Brandenburg: «Ballett ist ein Ganzkörpertraining. Beim Tanz wird die gesamte Rücken-, Arm-, Bein- sowie Bauchmuskulatur trainiert. Wirbelsäule und Hüfte werden beweglicher. Zusätzlich stärkt das Training das Immunsystem und wirkt sich positiv auf Cholesterin- und Blutzuckerwerte aus. Die Knochendichte wächst.»

Und was bringt Ballett für die Seele?

Brandenburg: «Ballett fordert den gesamten Körper und das wirkt sich positiv auf seinen Geist aus. Es entsteht ein ganzheitliches Gefühl von 'sich gesund fühlen'. Durch die Ausschüttung von Endorphinen verbessert sich die Stimmung der Tänzer, nervöse Spannungen können abgebaut werden.»

Wer kann Ballett erlernen?

Brandenburg: «Laien können Ballett etwa ab dem 10. Lebensjahr bis ins hohe Alter in verschiedenen Schwierigkeitsgraden erlernen. Amateure sollten sich gerne zu klassischer Musik bewegen und Spaß daran haben vom Tanzpädagogen festgelegte Bewegungsfolgen abzunehmen. Chronische Erkrankungen der inneren Organe, der Gelenke und der Muskulatur lässt der Tänzer besser durch einen Arzt abklären.»

Wo kann Ballett getanzt werden?

Brandenburg: «Ballett lernt man am besten in Ballettschulen oder Tanzstudios für künstlerischen Tanz. Interessierte sollten auf eine gute Einrichtung des Studios achten. Dazu gehören ein Schwingboden, höhenverstellbare Ballettstangen, gute Belüftung sowie helle und saubere Räume. Der Tanzlehrer sollte in Ballettpädagogik ausgebildet sein, das heißt eine mindestens dreijährige Vollausbildung absolviert haben. Der Deutsche Berufsverband für Tanzpädagogik kann hilfreiche Tipps geben.»

Was macht Ballett für Sie aus, Frau Brandenburg?

Brandenburg: «Ballett hat einen zeitlosen Charakter. Es wird zwischen klassischem und neoklassischem Ballett unterschieden. Sinnbild für das klassische Ballett ist Schwanensee. Die Magie, die diesem romantischen Ballett innewohnt, scheint derzeit viele Menschen zu berühren. Ballett á la «Black Swan» zählt zu diesem klassischen Stil. Bei neoklassischen Balletten wird moderne Tanztechnik hinzugenommen. Hier beeindrucken präzise Körperhaltung, enorme Flexibilität und Natürlichkeit.»

123 Tanzpaterre im Internet

Webseite des Berufsverbands für Tanzpädagogik

dpa-infocom


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