Trauer um Izchak Rabin


Jerusalem (dpa) - 14.00 Uhr. Für zwei Minuten ist ganz Israel ein einziges Sirenengeheul: Das Land gedenkt seines von zwei Extremisten-Kugeln ermordeten Premiers Izchak Rabin. Hoch über Jerusalem auf dem Militärfriedhof am Herzl-Berg geben die Großen dieser Welt dem Mann die letzte Ehre, der zum Symbol für den zerbrechlichen Friedensprozeß im Nahen Osten geworden ist

"Schalom Chaver - Leb wohl, mein Freund", sagt Bill Clinton auf hebräisch und schließt die Witwe Leah Rabin für einen kurzen, herzlichen Augenblick in die Arme. Der amerikanische Präsident trägt an diesem Montagnachmittag eine schwarze Kippa - die randlose Kopfbedeckung gläubiger Juden. Rabin habe den Weg zum Frieden beschritten und sei ein Opfer des Hasses geworden, mahnt Clinton. "Sein Vermächtnis lebt weiter." Foto: Reuter














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